
Fragwürdig
In der Rubrik
Frag-Würdig
der Fürther Nachrichten
werden wöchentlich
Mitmenschen befragt.
Hier die Fragen
an Lutz Kaiser
und seine Antworten. 07. Dezember 2007 © FÜRTHER NACHRICHTEN
Wohin führen Sie einen Gast, der zum
ersten Mal Fürth besucht?
In den Südstadtpark
zum Bumerangwerfen.
Welches Kunstwerk
macht Sie glücklich?
Die Bilder von Agnes Martin aus den achtziger Jahren.
Agnes Martin (1912-2004) war eine US-amerikanische Künstlerin des abstrakten Expressionismus.
Welchen Film empfehlen Sie
mit Nachdruck weiter?
Die durch die Hölle gehen
(«The Deer Hunter»)
USA, 1978, Regie: Michael Cimino.
Welchen Gast würden Sie
in Ihre Talkshow einladen?
Jutta Küppers vom Stadtjugendamt Fürth – Abteilung Jugendarbeit.
Angenommen, Sie sind für einen Tag Intendant des Fürther Stadttheaters.
Welches Stück setzen Sie auf den Spielplan?
Der Teufelsschiss, von Dario Fo.
Das schönste Liebeslied?
Tulpen aus Amsterdam.
Ein von Ihnen entworfenes Fürth-Werbeplakat
hätte folgenden Slogan:
Accidit in puncto,
quod non speratur in anno.
Worüber lachen Sie Tränen?
Über Begebenheiten mit meinen Töchtern.
Worum ist die Fürther Kulturszene
zu beneiden?
Die Green Hour jeden Donnerstag in der Grünen Halle. Live-Jazz bei freiem Eintritt.
Welcher Ort inspiriert Sie
zu Ihrer Arbeit?
Die holzgetäfelte Gaststube mit dem heimeligen Kachelofen in der Gaststätte Bauhof in Cadolzburg.
In welchem Museum wären Sie gern Direktor?
Kolumba – das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Zweitausend Jahre abendländischer Kultur in einem Haus. Ein Dreiklang von Ort, Sammlung und Architektur.
Dokumentarfim: Kolumba – Der Bau, 8. Dezember´07, 21 Uhr, 3sat.
Auf wessen Ratschläge vertrauen Sie?
Oft hilft eine Bauernregel.
Wohin geht Ihre nächste Reise?
Ins Ruhrgebiet,
zum Heimatluftschnuppern.
Welcher Ihrer Wünsche
ist noch unerfüllt?
Der Bundesligaaufstieg der
SpVgg Greuther Fürth.
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Lutz Kaiser kam nach dem Abitur in Bochum Anfang der 80er Jahre nach Fürth. Nach einer Steinmetzlehre studierte er Textil- und Flächendesign an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Eines seiner wichtigsten Werke als freischaffender Künstler ziert das Foyer des Ministerrats der Bayerischen Staatskanzlei in München. Bis zum Jahr 2000 war er Künstlerischer Leiter der Nürnberger Gobelin-Manufaktur GmbH. Seit dieser Zeit ist der Vater zweier Töchter freiberuflich im Bereich Werbung und Marketing tätig.
© FÜRTHER NACHRICHTEN
07. Dezember 2007